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Geheimnisvolle Auszeichnung

Die Bloggerin „Veronika“ alias „Frau Vro“ von „Vro jongliert“ hat mich für eine geheimnisvolle Auszeichnung vorgeschlagen (oder für einen Trostpreis für quasigeheime Blogs?), die auf gut Englisch „Mystery Blogger Award“ heißt.

Nun mag ich Kettenbriefe nicht, aber ich mag Frau Vro und ihre Blogbeiträge sehr, deshalb will ich mich ausnahmsweise an die Regeln halten, ehe ich mich daran mache, ihre Fragen zu beantworten.

Nämlich DIESE Fragen:

  • Hast du ein Lieblingszitat? Warum magst du ausgerechnet dieses so gern?
  • Was bringt dich zum Lachen?
  • Kannst du manchmal nicht schlafen? Und was tust du dann?
  • Niemand ist eine Insel. Zusammen sind wir weniger allein. – Sicher kennst du diese Buchtitel. Aber stimmt das auch?
  • Du kannst die Zeit zurückdrehen. Einmal nur. Und eine Entscheidung rückgängig machen. Bedenke, dass sich damit die Zukunft, also deine heutige Gegenwart ändert. Würdest du es tun?

Aber zunächst zu den Pflichten dieses Spielchens: Ich muss die

Spielregeln

auflisten („The Rules of the Award“), offenbar zweisprachig auf Deutsch und Englisch. Na gut, wenn’s denn sein muss:

  1. Zunächst muss ich das Logo dieses Preises einbinden („Put the award logo/image on your blog“, heißt das übersetzt.Mystery Blogger Award
  2. Dann muss ich das eigentliche Regelwerk zitieren, oder auf gut Englisch: „List the rules.“
  3. Anschließend folgt mein (verlinkter) Dank an „Frau Vro“ von „Vro jongliert“ für die Nominierung (oder in verallgemeinerndem Englisch: „Thank whoever nominated you and provide a link to their blog“): Herzlichen Dank, liebe Veronika, dir und deiner Muse und den übrigen Gestalten deines kreativen Haushaltes, die ich allesamt sehr mag.
  4. Auch die Urheberin der Auszeichnung will genannt und verlinkt werden (es ist die Bloggerin Okoto Oke Enigma). Das ist jetzt mein „Mention the creator of the award and provide a link as well“.
  5. Jetzt wird’s schwierig: Ich soll euch drei geheime Dinge über mich erzählen („Tell your readers 3 things about yourself.“)
    Ui,
    ui,
    ui!
    Reicht das schon? Den Rest wisst ihr ja alle!
  6. Die Spannung steigt: An dieser Stelle muss ich zu den fünf Fragen von Frau Vro Farbe bekennen oder, ausländisch gesagt: Answer the 5 questions posed by the person which has nominated you.“

    Hast du ein Lieblingszitat? Warum magst du ausgerechnet dieses so gern?
    Eigentlich nicht. Und uneigentlich auch nicht. Ich bin nicht so die Zitate-Freak.
    Was bringt dich zum Lachen?
    Zum Lachen bringen mich die Heinzelfrau Rosalind, der Schweinehund, die Muse und der Lebens-Ernst nebst den anderen Gestalten von Frau Vro.
    Kannst du manchmal nicht schlafen? Und was tust du dann?
    Ich kann oft nicht schlafen, seit mein Mann tot ist. Dann liege ich wach und weine. Oder ich schreibe eine Kurzgeschichte.
    Niemand ist eine Insel. Zusammen sind wir weniger allein. – Sicher kennst du diese Buchtitel. Aber stimmt das auch?
    Hm. Das stimmt nur bedingt. „Wir“ sind nie allein, ich bin es immer, denn ein konsequentes „Wir“ gibt es nicht. Jede und jeder von „uns“ ist im Grunde allein, auch wenn „wir“ das manchmal gern vergessen, bei einem nebeneinander verzehrten Stück Torte oder einem Seite an Seite geschlürften Gläschen Holundersirup.
    Du kannst die Zeit zurückdrehen. Einmal nur. Und eine Entscheidung rückgängig machen. Bedenke, dass sich damit die Zukunft, also deine heutige Gegenwart ändert. Würdest du es tun?
    Ich weiß es nicht. Ich könnte die Konsequenzen so wenig abschätzen wie zur Zeit der ursprünglichen Entscheidung, denn ich weiß ja nur, was die damalige Wahl für Auswirkungen hatte. Meine Hilflosigkeit und Einflusslosigkeit blieben so oder anders bestehen. 
  7. Schwierig, schwierig: Der Kettenbriefeffekt schlägt zu. Ich  muss zehn bis zwanzig Blogs oder eigentlich Leute nennen, die ich nominiere („You have to nominate 10–20 people“). Und ich kenne doch so wenige, und ich fürchte, die, die ich kenne, sind alle schon viel bekannter als meinereine und haben die Auszeichnung schon lange in ihrer virtuellen Vitrine hängen. Also – ich bin niemandem böse, wenn er oder sie NICHT auf meine Nominierung reagiert und bitte alle, ihrerseits nicht böse zu sein, dass ich ihre Namen auf meine Liste setze. Oder eben nicht setze.

    Die Nominierten:

    https://achtsame-lebenskunst.de/
    http://www.aktive-rentner.de/
    http://altererostod.blogspot.de/
    https://big-mamas-welt.blogspot.de/
    https://claudiamainau.com/
    http://www.renate-wernet.com/blog/
    http://ein-rentner-und-drei-kameras.de/
    http://www.draufgaengerin.de/
    http://www.generation55plus.net/
    http://baustellenleben.blogspot.de/

  8. Hach, und jetzt  müssen die  Nominierten noch erfahren, dass ich sie nominiert habe: „Notify your nominees by commenting on their blog.“ Das artet ja in Arbeit aus! Mach ich nachher. Mach ich morgen. Ist schon so spät heute, und ich will unbedingt noch baden, denn mir ist kalt, und ich fühle mich einsam.
  9. Und dabei soll ich mir jetzt auch noch fünf Fragen für meine nominierten Blogbetreibenden ausdenken, eine davon soll zu allem Überfluss seltsam oder lustig sein: „Ask your nominees any 5 questions of your choice; with one weird or funny question (specify)“. Nun denn – folgt auch morgen, oder übermorgen, oder am Wochenende. Hauptsache, es folgt.
  10. Und damit kann ich bloggendes Dummie nun gar nichts anfangen: „Share a link to your best post(s) – Teile einen Link zu deinen besten Posts.“
    Hä? WAS, bitte, soll ich tun??? Das klingt böhmisch. Ich kann nicht Böhmisch. Ich bin nicht aus Böhmen. Sorry.
  11. Das war’s für heute. Nacharbeiten folgen in den nächsten Tagen.
  12. Gute Nacht!